Derinkuyu

Derinkuyu

Derinkuyu - auf türkisch tiefer Brunnen - zählt in der Gegend von Kappadokien zu den bekanntesten unterirdischen Städten überhaupt. Die Höhlen existieren schon seit der Epoche der
Hethiter. Allerdings fand man die Höhlen erst im Jahre 1963.Die unterirdische Stadt Derinkuyu wurde erst einmal zugänglich gemacht und erst im Jahre 1965 erlaubte man Touristen
Besichtigungen und Rundgänge. Die Höhlen liegen etwa 55 Meter unter der Oberfläche und die Gesamtfläche der unterirdischen Stadt Derinkuyu beträgt insgesamt stolze 2 500 Quadratmeter. Allerdings sind die zu besuchenden Höhlen nur ein minimaler Teil von Derinkuyu. Der größte Teil der unterirdischen Stadt - neunzig Prozent davon - liegen noch unentdeckt unter der Erde.
Die Höhlen von Derinkuyu wurden einst als Zufluchtsorte oder Verteidigungsstandpunkte vor Feinden genutzt. Derinkuyu verfügt über acht Stockwerke. In der unterirdischen Stadt gibt es sowohl Wohnräume und Kirchen als auch Vorratsräume und eine Schule. Im siebten Stockwerk von Derinkuyu liegt die Kleeblatt-Kirche, welche aufgrund des kreuzförmigen Grundrisses ihren Namen erhalten hat. Es lebten sehr viele Menschen in Derinkuyu. Man geht davon aus, dass zwischen 3 000 und 50 000 Menschen in den unterirdischen Höhlen lebten.

 

Unterirdische Städte

Derinkuyu Kaymakli Ozkonak

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