Ozkonak

Ozkonak

Die unterirdische Stadt von Özkonak entdeckte man erst im Jahre 1972. Die Höhlenstadt diente früher, zur Zeit der Christenverfolgung, den Christen als Versteck oder als Vorratsräume. Zusammen mit den unterirdischen Städten Kaymakli und Derinkuyu zählt Özkonak zu den wohl bekanntesten Höhlenstädten. Der Unterschied zwischen den anderen unterirdischen Städten ist, dass die Gänge wesentlich schmäler und länger sind. Außerdem wird diese Höhlenstadt nicht so oft besucht wie die anderen. Jedoch muss man für den Eintritt in die Höhlen einen Eintrittspreis von drei Euro bezahlen. Die unterirdische Stadt verfügt über zehn Stockwerke, allerdings sind für Touristen lediglich fünf davon betretbar. In der Gegend von Kappadokien existieren in etwa vierzig Höhlenstädte, die schon erkundet wurden.
In der Höhlenstadt befinden sich - genauso wie in einer normalen Stadt auch - verschiedene Wohnareale wie zum Beispiel Schlafzimmer, Esszimmer, Küche, Toiletten, Vorratsraum und Weinkeller. An der Oberfläche sind an den Steinen zahlreiche Löcher eingemeißelt, die als Lüftungssystem dienten. In der unterirdischen Stadt findet man ebenfalls viele Gräber und Kirchen. Diese können auch besichtigt und erkundigt werden.

Unterirdische Städte

Derinkuyu Kaymakli Ozkonak